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Leicht soll sie sein, die Liebe, und unbeschwert. Und damit das Baby nur dann kommt, wenn es wirklich gewünscht ist, gibt es eine Vielzahl von Verhütungsmethoden.
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Für viele Paare ist Verhütung die natürlichste Sache der Welt. Mit etwas Übung und Interesse am eigenen Körper geht das nämlich auch ohne Hormone und Chemie.
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Chemische Methoden wie Zäpfchen oder Schaum schützen nur bedingt. Daher kombiniert man sie besser mit Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma.
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Die Pille: Seit 1960 schützt sie zu fast 100 Prozent zuverlässig vor ungewollter Schwangerschaft und ist damit der wichtigste Vertreter der hormonellen Verhütung.
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Einen Weg zurück gibt es kaum: Wer sich sterilisieren lässt, sollte sicher sein, dass er keine Kinder möchte oder die Familienplanung abgeschlossen ist.
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Verhütung: Damit das Kind ein Wunschkind ist

Sex ohne Angst vor ungewollter Schwangerschaft genießen – das geht nicht ohne Verhütung! Aber auch Paare mit Kinderwunsch wollen meist, dass der Nachwuchs dann erst kommt, wenn sie darauf vorbereitet sind. Darum verhüten auch sie – natürlich, mechanisch, chemisch oder mit Hormonen.

Die Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu planen – oder auch zu vermeiden –, sind heute so vielfältig und unterschiedlich wie nie zuvor. Im Prinzip kann jede Frau – jedes Paar – wählen, welche Methode am besten gefällt, sich am leichtesten in alltägliche Gewohnheiten integrieren lässt und am besten zum eigenen Sexualleben passt. Und sicher soll sie natürlich auch sein, die Methode der Wahl. Hier ist die Frauenärztin beziehungsweise der Frauenarzt oder die Hebamme ein ganz wichtiger Ratgeber, aber auch die Erfahrungen, die Freundinnen mit bestimmten Verhütungsmethoden machen, können eine Rolle spielen.

Der so genannte Pearl-Index, ein bestimmtes Berechnungsverfahren, gibt Auskunft darüber, wie zuverlässig eine Methode ist: Demnach werden bei einer Verhütungsmethode mit dem Pearl-Index von 2 von 100 Frauen, die ein Jahr lang mit dieser Methode verhüten, 2 ungewollt schwanger. Aber: Im Pearl-Index spiegelt sich nicht allein die Sicherheit einer Verhütungsmethode wider, sondern auch, ob sie richtig angewendet wurde – daher werden meist „von-bis-Werte“, also „0,2-0,7“ zum Beispiel, angegeben. Je länger und je häufiger eine Verhütungsmethode praktiziert wird, umso aussagekräftiger ist der Pearl-Index übrigens – je niedriger er ist, umso sicherer ist die Methode. Ein Pearl-Index von 2 weist damit darauf hin, dass eine Verhütungsmethode weniger sicher ist als beispielsweise eine mit einem Index von 0,16.
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In den folgenden Kapiteln stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Methoden gleich mit Pearl-Index vor. Damit man bei den vielen Möglichkeiten, die es gibt, nicht den Überblick verliert, haben wir sie unterschieden und in Gruppen zusammengefasst:
  • natürliche Methoden der Empfängnisverhütung
  • chemische und Barriere-Methoden der Empfängnisverhütung
  • hormonelle Methoden zur Empfängnisverhütung
  • operative Methoden der Empfängnisverhütung

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Kinderwunsch oder nicht? Alles ist möglich: Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten - sowohl um eine Schwangerschaft zu planen als auch, sie zu verhindern.
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Wie sicher Pille oder Kondom schützen, zeigt der sogenannte Pearl-Index: Je höher er ist, umso weniger zuverlässig ist eine Verhütungsmethode. Bei einem Pearl-Index von 1 wird eine von 100 Frauen mit dieser Methode innerhalb eines Jahres ungewollt schwanger.